S/T/U
Beschreibung
   
 Schadbruch

Schadbruch

Es ist das Bruch, im dem das Naturschutzgebiet „Tote Rahm“ liegt. Das Naturschutzgebiet Tote Rahm ist rund 98 Hektar groß und wurde erstmals 1929 unter Schutz gestellt. Es befindet sich auf beiden Seiten der Tönisberger Straße. Historisch handelt es sich um ein rund 10.000 Jahre altes nacheiszeitliches Niedermoorgebiet, das ehemals als nassestes Moor von St. Hubert bezeichnet wurde. Es war so nass, dass es nicht entwässert werden konnte, und somit „tot“, also nutzlos, war für die wirtschaftliche Nutzung. (Wikipedia)

   
 Schauteshütte

Schauteshütte

Die Schauteshütte ist nach dem Schauteshof von 1628 benannt. Vermutlich lässt sich der Name vom mundartlichen "schouwen" (sehen, schauen, spähen) herleiten. "Hütte" deutet auf einen abgelegenen Platz hin. Dies wäre auch eine Erklärung für das häufige Vorkommen an den (Honschafts-)Grenzen. Auch Höfe, die in einem rings von Wald umschlossenen Winkel oder einer Ecke zu finden waren, wurden mundartlich als "Hött" bezeichnet.  (Stadt Kempen & HuBo 4/99)

   
 Scheifeshütte

Scheifeshütte

Die Scheifeshütte ist nach dem Scheifeshof von 1628 benannt. (HuBo 4/99)

   
 Schlesienstraße

Schlesienstraße

Die Schlesienstraße wurde 1963 nach der ehemalig deutschen Region Schlesien (heute „Slask“) benannt. Schlesien befand sich beiderseits der oberen und mittleren Oder, zwischen Sudeten im Südwesten und der Oberschlesischen Hochfläche im Osten.

Seit Ende des 10. Jahrhunderts gehörte Schlesien zu Polen, 1163 setzte Kaiser Friedrich eine Linie des polnischen Herrscherhauses der Piasten als selbstständige Herrscher ein. 1327 bis 1329 kam Schlesien unter böhmische Lehnshoheit, mit Böhmen 1526 an die Habsburger. Durch die Schlesischen Kriege fiel fast ganz Schlesien mit der Grafschaft Glatz an Preußen (seit 1807 Provinz), dazu 1815 der Hauptteil der bisher sächsischen Oberlausitz. 1919 wurden die preußischen Provinzen Niederschlesien (Hauptstadt Breslau) und Oberschlesien (Hauptstadt Oppeln) gebildet. Ein Teil von Oberschlesien fiel nach der 1921 dort abgehaltenen Volksabstimmung an Polen, obwohl rund 60 % für Deutschland gestimmt hatten. Der bis 1918 bei Österreich verbliebene Teil Schlesiens wurde 1920 zwischen Polen und der Tschechoslowakei geteilt. Seit 1945 gehört das preußische Schlesien östlich der Oder-Neiße-Linie zu Polen, der Landstrich westlich der Neiße zu Sachsen. (Stadt Kempen, Zusatzschild)

   
 Schützenstraße

Schützenstraße

Die Schützenbruderschaften in Deutschland und dem benachbarten Ausland basieren meist auf historischen Bürgerwehren, die besonders kirchliche Veranstaltungen schützten. Auch heute nehmen Schützen der Schützenbruderschaften an Prozessionen und kirchlichen Festen teil – mit Bannern, Spalieren und Umzügen. Schützenbruderschaften nehmen als römisch-katholischer Verband karitative und kirchliche Aufgaben wahr und veranstalten daneben regelmäßig Schützenfeste mit Königsschießen. Der Name St. Huberts weist auf den Namenspatronen der Hubertus-Schützenvereine hin – und die haben immerhin mehr als 80.000 Mitglieder in Deutschland! (katholisch.de & Wikipedia)

   
 Seidenstraße

Seidenstraße

Der Straßenname weist auf die im Ortsteil St. Hubert früher sehr stark betriebene Hausweberei hin. (Stadt Kempen)

   
 Speefeld

Speefeld

Auf dem Speefeld lagen in der Hauptsache die Ländereien des Speehofes (von 1628), dessen Räumlichkeiten später die Gastwirtschaft Pasch-Tenberken nutzte. In der Mundart hießen die dort wohnenden Familien "Spi'e" und ihre Äcker "Spi'efeld". (Stadt Kempen &HuBo 4/99)

   

Sittertzhof

Sittertzhof

s. „Am Sittertzhof“

   
 Stadtfeld

Stadtfeld

„Stadtfeld“ ist eine alte Ortsbezeichnung für einen Teil des heutigen Kempens. (Herm)

   
 Steeg

Steeg

Dieser Straßenname verweist auf eine Brücke oder einen Steg, der sich wohl auf deren Verlauf befunden hat. (Herm)

   

Steinen

Steinen

s. „An Steinen“

   
Stendener Straße

Stendener Straße

Sie beginnt an der Hülser Landstraße und geht nach Norden bis zur Grenze mit Stenden. Der Übergang zur St. Huberter Straße in Stenden stellt gleichzeitig die Kreisgrenze des Kreises Viersen mit dem Kreis Kleve dar. Die Länge der Stendener Straße beträgt etwa 2.900 Meter.

Stenden gehört zur Gemeinde Kerken. 1969 wurden die Gemeinden Aldekerk und Stenden sowie die Gemeinden Nieukerk und Eyll zur neuen Gemeinde Kerken zusammengeschlossen. Einwohner bezeichnen Stenden als das längste Straßendorf in Nordrhein-Westfalen. Zu Stenden gehört noch der Ortsteil Rahm. (http://rhein-maas-region.de/ & Dix)

   
Stendener Weg

Stendener Weg

Der Stendener Weg beginnt an der Kerkener Straße in der Nähe des Außenrings und verläuft durch die Felder bis zur Aldekerker Straße. Dort geht die Straße in die Straße „Honnendorp“ über. Bevor die Autobahn A40 gebaut wurde, konnte man dem Straßenverlauf bis zur Straße „Hoefnagelsdyk“ in Stenden folgen. Mittlerweile ist der Straßenverlauf zusätzlich durch die Auskiesungsfläche in Escheln unterbrochen. S. auch Stendener Straße. (Dix)

   
St. Huberter Straße

St. Huberter Straße

Die Straße führt in Richtung des Kempener Stadtteils St. Hubert aus der Innenstadt Kempens heraus.

Die Wurzeln St. Huberts liegen wahrscheinlich bei der Errichtung einer hölzernen Kirche im Jahre 625. Mit den Jahren entwickelten sich danach die beiden Honschaften Orbroich und Broich, die bis Ende des 18. Jahrhunderts zum kurkölnischen Amt Kempen gehörten. 1790 wurde die Pfarrei St. Hubertus selbständig gegenüber Kempen. Broich und Orbroich wurden 1913 zur Gemeinde St. Hubert zusammengeschlossen. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurde St. Hubert 1936 wieder verwaltungstechnisch dem Amt Kempen untergeordnet. Dies wurde aber nach dem Krieg im Jahre 1946 revidiert. St. Hubert war nun bis zur Kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1970 in Kraft trat, verwaltungstechnisch selbständig. (Wikipedia & Stadt Kempen)

   
Tönisberger Straße

Tönisberger Straße

Der Name Tönisberg leitet sich zum Einen vom Heiligen Antonius Abbas („Sanct Antonis Bergh“) und zum anderen vom Mühlenberg her, an dem das Dorf liegt. Tönisberg wurde erstmals um 1284 mit einem Vertrag von Vennebrugge (Vinnbrück) erwähnt. Mit der Gründung einer Kapelle im Jahre 1437 begann die Besiedlung des eigentlichen Dorfes. 1529 wurde der Bezirk um die Kapelle selbständige Pfarre und man begann mit dem Bau einer eigenen Kirche. 1800 wurde Tönisberg der Gemeinde Kempen zugeordnet. Dies änderte sich dann unter der preußischen Herrschaft, in der eine eigene Bürgermeisterei eingerichtet wurde. Im Rahmen der Kreisgebietsreformen wurde Tönisberg am 1. Januar 1970 zu einem Stadtteil von Kempen.

Der Schacht IV des Bergwerks Niederberg in Tönisberg war 1962 bis 2001 als Transport- und Wetterschacht in Betrieb und wurde danach verfüllt. Der Förderturm prägt bis heute das Tönisberger Ortsbild; er ist der westlichste Förderturm des Ruhrgebiets. (Wikipedia)

   
Tümpweg  - wird noch nachgetragen -
   

Uhlesrahm

Uhlesrahm

s. „Am Uhlesrahm“

   
Unterweidener Weg

Unterweidener Weg

Bei der Erstellung des preußischen Urkatasters im Jahre 1828 ist schon "Unter den Weiden" festgehalten worden. In der Einwohnerliste der Bürgermeisterei St. Tönis ist damals von 20 Wohnhäusern und 144 Einwohnern die Rede. In einem Brief vom 12.04.1837 vom damaligen Bürgermeister Seulen und Pfarrer Simons (St. Tönis) an den damaligen Lehrer Heinrich Beu wurde der Ort mit "unter Weiden" benannt. Eine Berichtigung der Katasterkarten in 1869 enthält den Namen "Wiehen" (Weiden). Anschließend entwickelte sich hieraus "Unterweiden". Es gibt auch noch eine Unterweidener Straße. (Stadt Kempen)