06.12.2016

44. Nikolausaktion des Heimatverein St. Hubert 1964 e.V.

 

 

Pünktlich um 15.00 Uhr begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereines die zahlreich erschienenen „neugierigen“ Zuschauer, welche zum einzigen Kreisverkehr des Ortes Hülser-Landstr/Tönisbergerstr. gekommen waren.

Wegen des nicht gerade frühlingshaften Wetters, (aber wann hat man das schon am 6. Dezember) hielt er seine Begrüßungsrede ziemlich kurz, nicht ohne den Hinweis, dass die eigentliche Begrüßung etwas später im Forum stattfinden würde.

Die Besucher wollten endlich sehen, was sich unter den noch vier verhüllten Tafeln im Kreisverkehr verbirgt. Sie wurden nicht mehr lange auf die Folter gespannt. Bürgermeister Volker Rübo, mit einer großen Schere bewaffnet und Jupp Güldenbog schritten in den Kreisverkehr und befreiten die Tafeln vom verhüllenden Malervlies. Lauter Beifall der Anwesenden sagte dem Verein, dass  das richtige Nikolausgeschenk ausgesucht und installiert wurde. Die 2 mm starken Aluminiumtafeln zeigen die Sehenswürdigkeiten unseres Ortes z.B. die kath. Kirche, den Berfes, das Weberhaus u.ä. Beim Verlassen des Ortes wird auf „HüpperschPlott“ mitgeteilt, dass man sich auf ein Wiedersehen freut. Nachdem man alle vier Schilder umrundet und bestaunt hatte, ging es eiligen Schrittes zum Forum, wo es schön warm war und ein aromatischer Kaffeeduft in der Luft lag.

Der Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder und die Gäste, insbesondere Kempens Bürgermeister Volker Rübo. Von der ersten Idee im Vorstand des Vereins bis zur endgültigen Fassung und Installation, waren einige Personen, Firmen und Verwaltungen beteiligt.

Die Zeichnung der Dorfsilhouette stammt von Thomas Jenkes, der sie dem HV bereitwillig zur Verfügung stellte. Auch beim Setzen der Schilder hat er tatkräftig mitgeholfen.

Die Firma Metallbau Hennig beriet uns und fertigte dievier Schilder, die inzwischen schon zu einem Hingucker geworden sind.

Für die entsprechende Bepflanzung sorgte die Leiterin des Grünflächenamtes der Stadt Kempen, Frau Schürmann, mit ihrem Vize Herrn Herrmann.

Alle an der Durchführung beteiligten Personen konnte der Vorsitzende des Heimatvereines im Forum begrüßen. Er bedankte sich sehr für die problemlose, unkomplizierte Zusammenarbeit.

Zum Ende seiner Begrüßungsansprache bedankte er sich herzlich bei den anwesenden Mitgliedern des Vereins und betonte, ohne deren finanzielle Mithilfe wären solche - und die zahlreichen der letzten Jahre und Jahrzehnte - Nikolausgeschenke nicht möglich.

 


06.12.2015

Königliches Silber übergeben

Zum zweiten Mal war die Übergabe im Bürgerhaus in Voesch. Nach dem Martinrelief 2007 wurde am 6. Dezember der Voescher Junggesellen Husaren Schützenbruderschaft 1670 e. V. das 345 Jahre alte Königssilber vollständig restauriert übergeben.

Die Königskette ist neben der Fahne das wichtigste Symbol der Schützenbruderschaft, deren älteste Plakette ist mit dem König Jacob Conen aus dem Jahre 1670 datiert. Dies ist zugleich der älteste Nachweis der Voescher Junggesellen und wird als deren Gründungsjahr angesehen. Auch wenn sie damit als eine der ältesten Bruderschaften der Region gelten, ist davon auszugehen, dass die Voescher Junggesellen schon deutlich länger existieren. Jedoch sind die Nachweise und Königsplaketten älteren Datums nicht mehr vorhanden.

In der Festschrift zum 300-jährigen Bestehen der Bruderschaft von 1970 wird zur Geschichte des Spiels erwähnt, dass die noch erhaltenen Nachweise eher zufällig erhalten geblieben sind und damit die Voescher Jungesellen, wie auch die anderen Bruderschaften in der Gegend als deutlich älter anzusehen sind. „Nach jedem Vogelschießen gab der neue Schützenkönig eine neue Plakette von Mindestens 4 Lot Gewicht an das Bruderschaftssilber“. Dieser Brauch ist bis heute so erhalten. Jedoch dürfen die ehemaligen Könige ihr Silber an der Uniform tragen, so lange sie Mitglied der Bruderschaft sind.

In die Jahre gekommen, hatte das Königssilber es auch nötig, restauriert zu werden, denn Kratzer und Verschleiß beim Tragen der Kette sind nicht zu vermeiden Diese Aufgabe übernahm die St. Huberter Goldschmiedin Martina Tetzlaff.

In einem Telefonat zwischen Karl-Heinz Bergerfurth und Jupp Güldenbog, bei dem es eigentlich um die sichere Aufbewahrung des wertvollen Schützensilbers ging, kam es zur Idee, das Silber fachgerecht aufbereiten zu lassen, was dann auch einstimmig vom Vorstand des Heimatvereins St. Hubert beschlossen wurde, da das Ziel, des Heimatvereins, Mundart und Brauchtum zu bewahren und Kulturdenkmäler zu erhalten durch diese Nikolausaktion ein mehrfacher Hinsicht erreicht wurde und der Heimatverein damit einen kleinen Verein mit jungen Leuten und begrenzten Mitteln in der Brauchtumspflege unterstützen konnte.

 


06.12.2013 u. 06.12.2014

Kreuzwegstationen

Die Kulturdenkmäler wurden im Jahr 1844 angelegt.

1850 bis 1866 stifteten auf Anregung von Pfarrer Anton Hochkirchen 14 Familien je eine Kreuzwegstation, die auf den Gruften rund um den Friedhof aufgestellt und auch als Grabsteine genutzt wurden. 1984 wurden der wertvolle Kreuzweg unter Denkmalschutz gestellt. 1985/1986 ergriff der Heimatverein die Initiative und drängte auf die Restauration der aus Sandstein bestehenden Stationen und Grabsteine. Über zwei Jahre machte es sich der Heimatverein zur Aufgabe, den Kreuzweg restaurieren zu lassen von Manfred Messing. Es wurde für die Kreuzwegstationen ein schöner neuer Platz gefunden. Zu den Kreuzwegstationen hat die Stadt Kempen noch Ruhebänke aufgestellt, so  dass Besucher am neuen Kreuzweg auch verweilen können.

 


06.12.2012

Ruheplatz "Im Burgfeld"

Das "Weber-Denkmal" ist das 40. Geschenk des Heimatvereins, dieses wurde durch den Künstler Hans-Peter Fonteyne aus Sonsbeck geschaffen. Es handelt sich um eine Bronzetafel, die die 15 Arbeitsgänge vom Flachskorn bis zum Leinentuch aufzeigt und benennt.

Die Backstein-Stele mit Sitzbank befindet sich in der Mitte eienr neuen Grünanlage am Rande des Neubaugebietes mit Blick ins offene Land und lädt zum Tratschen und Klönen ein. Laut Hinweis von Edith Theis, ist dort auch der höchste Punkt von St. Hubert.




06.12.2011

Gedenktafel für F.W. Voassen

In Erinnerung an den St. Huberter Heimatdichter Friedrich Wilhelm Voassen wurde eine Gedenktafel am Haus auf der Hauptstraße 13 angebracht. Hier hat der Schuhmacher, aber vor allem der Heimatdichter, die letzten Jahre bis zu seinem Tod verbracht. Man sagt auf der Plattform des Hauses habe er eine Vielzahl seiner Gedichte erdacht und geschrieben. Mit der Gedenktafel - gestaltet vom Bildhauer Hans-Peter Fonteyne - wird an den Heimatpoeten Friedrich Wilhelm Voassen mit einem für diese Region typischen Lebenslauf erinnert. Die Tafel ist am ehemaligen Wohnhaus des Dichters  angebracht, das die Eltern von Angelika Harmuth - Josefa und Leonhard Brückers - 1948 von der Familie Voassen erwarben.


06.12.2010

Spielgeräte für die Kinder am Hubertusbrunnen und Breite Straße

In diesem Jahr waren die Kinder die Beschenkten.

Eine Wippe und ein Balanciergerät aus Edelstahl, beim dem man durch Bewegung des Gerätes eine Kugel in eine bestimmte Postion bringen kann.




06.12.2009

Mennikens-Heiligenhäuschen

Standort: alte Heerstraße inmitten der Felder zwischen St. Hubert und Kempen.

Das alte "neue" Mennikes-Heiligenhäuschen ist wohl das älteste Bauwerk als "Zeichen der Volksfrömmigkeit" in St. Hubert.

Der Heimtverein hat in Zusammenarbeit mit dem jetzigen Eigentümer Heiner Steves und unterstützt von vielen Helfern und Sponsoren das Heiligenhäuschen nicht nur oberflächlich erneuert, sondern von Grund auf restauriert. Die Fundanmente wurden freigelegt und abgedichtet, Wurzelsperren eingebracht, Natursteinplfaster verlegt, ein neuer Fußboden installiert und zum Schutz der Marienfigur ein Sicherheitsglas angebracht. Das Heiligenhäuschen erhielt einen neuen Anstrich, eine Gedenktafel wurde angebracht.

Mehr über die Geschichte dieses Heiligenhäuschens ist zu finden im Buch "Unser Dorf am Niederrhein" herausgegeben vom Heimatverein St. Hubert 1964 e.V. dieses ist in unserem Online-Shop zu erhalten.


06.12.2008

Neuer Glockenturm für die Gustav-Adolf-Kirche

Der Glockenturm ist 6,80 m hoch, besteht aus Lärchenholz, hat ein Schiefer gedecktes Dach, verziert mit einem Wetterhahn, steht auf sechs Füßen und trägt die 185 Kilogramm schwere alte Glocke.

Die Evangelische Kirchengemeinde feierte im Jahr 2009 ihr 50-jähriges Bestehen aus diesem Grund, auch weil das Gebälk morsch und marode geworden war, machte der Heimatverein St. Hubert 1964 e.V. der evangelischen Kirche am 06.12.2008 diese Spende. Der Glockenturm  wurde vom Zimmermann  Rainer Hahn gefertigt.

 


06.12.2007

Martinsrelief am Bürgerhaus in Voesch

Der Nikolaus in Gestalt des Heimatvereins schenkte den Voeschern ein Relief zur Verschönerung des Bürgerhauses Voesch: St. Martin auf dem Pferd mit kniendem Bettler, dahinter fünf Laternen tragende Kinder. Das Relief (Größe 1,40 m x 2,50 m) ist in Kupfer getrieben und vernickelt, so dass es edelstahlfarbig aussieht (gefertigt vom Krefelder Kunstschmied Michael Haase).

Zur Herkunft der Figuren:

Die Figuren der Fackelkinder zeichnete Simone Amend (damals 16 Jahre alt) unter Anleitung der damaligen Kunst- und Werklehrerin, Gertrud Gerards. Diese gezeichneten Figuren hängen seitdem als Dekoration beim alljährlichen St. Huberter Martinsball im Forum. Aus dieser Zeichung von Frau Amend wurden in 170 Stunden ein großes kunstvolles Relief durch den Kunstschmied Michael Haase geschaffen.



06.12.2006 und 06.12.2005

Skulpturengruppe Velbuschpfad

Die Skulpturengruppe zeigt "Schäfer mit Schafen und Hund" gefertigt vom Erkelenzer Künstler Michael Franke, der bereits den Hubertus-Brunnen am Markt in St. Hubert und die Martinsfiguren in Kempen angefertigt hat.

Hans Dieker, Vorsitzender des Heimatvereins begrüßte am 06.12.2005 etwa 100 Personen und erklärte, wie es zur der Entscheidung "Bronzefiguren" kam. Vom Ende des 18. bis Beginn des letzten Jahrhunderts hatte die Schafhaltung in und um St. Hubert eine gewisse Bedeutung. Zum anderen wurde auf dem ehemaligen Wiesengelände des jetzigen Baugebietes in den Nachkriegsjahren immer Schafhaltung betrieben.  Hans Dieker dankte allen, die bei der Durchführung dieser Maßnahme geholfen haben sehr herzlich.


06.12.2004 - Bronzetafel an der kath. Kirche

Am Nikolaus-Tag 06.12.2004 ist dem Heimatverein wiederrum ein prächtiges Geschenk gelungen:

Unsere schöne katholische Pfarrkirche ist jetzt als Denkmal zu erkennen. Wenn man vor dem großen Kirchenportal steht erblickt man rechter Hand eine Bronzetafel auf der die Geschichte der Kirche St. Hubertus zu lesen ist. Der Text auf der Bronzetafel wurde gemeinsam von der Kirche und dem Heimatverein zusammengestellt. Alle wichtigen Einzelheiten, vom Kapellenbau 1446 über die selbständige Pfarre im Jahre 1790 bis zur grundlegenden Restaurierung 1999 sind in Bronze gegossen. Diese Tafel soll auch noch nach vielen, vielen Jahren aussagen, was unsere Vorfahren in dfen vorausgegangenen Jahrhunderten getan, vollbracht und empfunden haben. Die Aussagen auf der Tafel lassen auch erkennen, wofür sie eingetreten sind, wie sie ihren Glauben gelebt haben.


Das alte Weberhaus

06.12.2002 und 06.12.2003

Am Nikolaustag 2002 sah das Geschenk des Heimatvereins jedoch etwas anders aus als in den Vorjahren, aber es war eigentlich etwas Einmaliges, etwas Hervorragendes. Der Heimatverein öffnete für St. Huberter und Heimatfreunde erstmals die Türen des Weberhauses in der Königsstraße 48, dieses er Ende 2001 erworben hatte und inzwischen unter Denkmalschutz steht. Das Weberhaus konnte man an diesem Tag mit neu verfugtem Außenmauern und neuen Fenstern bewundern. 

Nikolaustag 2003:

Es ist geschafft, das Weberhaus kann der Bevölkerung am 06.12.2003 fast komplett renoviert präsentiert werden. Die Menschen strömten lange vor 15:00 Uhr zum Weberhaus.

Hans Dieker hält seine Begrüßungsrede. 2800 Arbeitsstunden wurden - ehrenamtlich - zur Renovierung des Weberhauses erbracht, abgesehen von den Handwerkern, die gleichfalls kräftig zum Gedeihen des Hauses beigetragen haben.

Ein großzügiger Spender war Msgr. Toni Knippen. Er hat durch seine Spende von Einrichtungsgegenständen, die teilweise 400 Jahre alt sind, die "Knippenstuev" ermöglicht, eine bleibende Erinnerung an die Familie Knippen aus St. Hubert-Voesch.

 


 06.12.2001


06.12.2000 - Bronzetafel mit Legende zum St. Huberter Berfes

Am Nikolaustag 2000 wurde am Berfes eine Bronzetafel mit der Legende zu diesem ältesten St. Huberter Wahrzeichen der Öffentlichkeit übergeben. Die Tafel, die von der Firma Heenen aufgestellt worden ist, gibt den Besuchern alle wissenswerten Informationen über diese Bauernburg. Grundstückseigentümer ist Heinz Ziemes.

Der Berfes war lange Zeit in nicht gerade gutem Zustand. Mit vereinten Kräften haben derHeimatverein St. Hubert, die Stadt Kempen und der Landschaftsverband Rheinland aus dem rund 600 Jahre alten Turm eine Sehenswürdigkeit in St. Hubert gemacht. Es wurde auch ein kleiner Weg angelegt, eine Band und mehrere Laternen aufgestellt; zudem wird der Berfes abends angestrahlt.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter Der Berfes.




 06.12.1999 Bleiglasfenster

"St. Hubertus" erstrahl in neuem Glanz

Für den Nikolaustag 1999 hatte der Heimatverein die Johannes-Hubertus-Schule am Hohenzollernplatz ausgesucht. Es wurde verschiedene Restaurierungsarbeiten vorgestellt. Die Verschönerung dieses 1906 - 1907 erichteten Schulgebäudes lag dem Heimatverein schon lange am Herzen. Sein Anliegen, Altes zu bewahren und zu erhalten konnte hier bestens verwirklicht werden.

Die Fassade im Eingangsbereich wurde gesäubert und ausgebessert, die Ziegelmauer mit dem spitzen Dachgiebel leuchtet in frischen Farben, die zerstörte Marmorplatte mit dem Namenszug "Kath. Volksschule 1907" über dem hohen Fenster wurden im Original nachgebildet. Über allem erstrahlt das Bleiglasfender mit dem Schutzpatron St. Hubertus hinter einer Schutzverglasung im neuen Glanz (dieses Fenster ist  - mit Hilfe von Lehrer- und Schülerintiativen finanziert - allerdings erst 1961 eingesetzt worden). Damit das Fenster speziell bei einsetzender Dämmerung und in der Dunkelheit gut zur Geltung kommt, wird es von innen mit einem Lichtstrahler erhellt. Vor dem Schuleingang hat der Heimatverein eine Bronzetafel mit den wesentlichen Daten der Schule vom Bau im Jahre 1907 bis 1999 aufgestellt.


06.12.1998 Bildstock Schutzmantel-Madonna an der Bendenstraße

Stifter der Schutzmantel-Madonna ist der Monsignore Heinz Goertz, geschaffen hat die Madonna der Bildhauer Manfred Messing. Der Landschaftsgärtner Matthias Steger, St. Hubert, sorgte für die fachmännische Ausführung der Pflasterarbeiten, die Stadt Kempen stellte das Grundstück bereit, das Grünflächenamt beteiligte sich an Bepflanzung und Pflaster.

Der Stifter Monsignore Heinz Goertz schrieb zur Madonna: Ein Bildstock ist ein Zeichen der Orientierung, an dem ich anhalte für einen Augenblick, vorübergehe und einen Blick darauf werfe und mich ansprechen lasse. So etwas möchte ich hinterlassen nach 50 Priesterjahren; hier in dem Dorf, wo ich über 30 Jahre gerne wohnte, Bürger und Mitbürger bin. Ein bißchen auch als Dankbarkeit für das Wohlwollen, das mir begegnete und das Wohlgefühl das wir fanden.. (Den ganzen Bericht finden sie im Hubertusboten Ausgabe Januar 1999 Nr. 390)

Zu finden ist diese Madonna in der Umgebung von Kindergarten, Spielplatz und Dorfrand an der Bendenstraße am Kendelpark.


06.12.1997 Bronzetafel Marienheim am Kirchplatz

Am Nikolaustag 1997 stiftet der Heimatverein St. Hubert 1964 e.V. dem Dorf und Ortsteil etwas Besonderes:

An der ersten und ältesten Schule des Dorfes, dem heutigen Marienheim am Kirchplatz, wird eine Bronzetafel angebracht, die die wechselvolle Geschichte und Nutzung des Gebäudes beschreibt:

Marienheim

Älteste Schule von St. Hubert

24. August 1883 Grundsteinlegung durch Pfarrer Matthias Langels

1855 Erweiterung des Gebäudes auf das jetzige Ausmaß

1855 - 1876 Nutzung auch als Amtstube durch die Zivilgemeinde

1908 Nach dem Schulneubau am Hohenzollernplatz:

Erwerb durch die Katholische Kirchengemeinde .....

Interessiert Sie die weitere Nutzung so besuchen Sie das Marienheim mit der Bronzetafel.

Heute ist das Marienheim Treffpunkt der Pfarrgemeinde mit u.a. Jugendheim im 1980 ausgebauten Dachgeschoß, Veranstaltungssaal, kleiner Küche, kleineren Versammlungsräumen und Toiletten im Erdgeschoß.



06.12.1996 Übergabe eines Buntglasfensters an die evangelische Gemeinde St. Hubert

Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche an der Martin-Luther-Str. in St. Hubert wurde im Jahre 1959 unter großzügiger Förderung durch befreundete christliche Gemeinden in Schweden errichtet.

1995 wurde der langgehegte Wunsch nach künstlerisch gestalteten, bleiverglasten Fenstern konkretisiert. Der Künstler Joachim Klos aus Nettetal erhielt den Auftrag, zum Thema "Menschen auf dem Wege" nach biblischen Themen aus dem Alten und Neuem Testament für 10 Fenster Entwürfe zu fertigen.

Die Firma Hein Derix in Kevelaer wurde  mit der Ausführung der Bleiverglasungen beauftragt.

Am 06.12.1996 war es dann soweit: Das erste Fenster mit dem Namen:  "Jakob und die Himmelsleiter" wurde der Evangelischen Kirchengemeinde übergeben. Die Übergabe wurde  von dem Flötenkreis der Evgl. Kirchengemeinde unter Leitung von Frau Ixfeld und Frau Kiep musikalisch umrahmt.


Die weiteren Projekte des Heimatvereins werden in Kürze (mit Bildern) eingestellt!


06.12.1995 Ehrenmal auf dem Hohenzollernplatz

 

 


06.12.1994 Hochkreuz in der Schauteshütte

 

 

 


06.12.1993 Martins-Kapelle in Escheln

 

 

 


06.12.1992 Erzählende Frauen in Bronze Parkanlage im Innenhof des Altenwohnheimes

 

 

 


06.12.1991 Bronzedenkmal "Junge mit Enten" Grünanlage an der Bahnstraße/An Steinen

 

 

 


06.12.1990 symbolische Haltestelle am alten St. Huberter Schluff-Bahnhof

 

 

 


06.12.1989 Einweihung einer Brunnenanlage

 

 

 


06.12.1988 Einweihung der VII. Fußfallstation am Hohenzollernplatz

Die letzte der sieben Fußfallstationen wurde am 06. Dezember 1988 der Öffentlichkeit übergeben. Sie steht a  neu gestalteten Hohenzollernplatz. Danach sind die sieben Gebetsstätten nach Renovierung und Wiederaufbau in einem sauberen und würdigen Zustand.

Bei drei noch stehenden Stationen wurde das Mauerwerk gereinigt und neu verfugt. Vier Stationen wurden von Grund auf neu errichtet. Alle Heiligenhäuschen erhielten eine neue Bedachung. Fünf neue Reliefs wurden eingebaut, geschaffen von der Künstlerin Anneliese Langenbach. Zwei Relief-Terrakottaplatten - aus dem Jahre 1936, vom Hülser Künstler Herbert Mellen - wurden restauriert und in die Gebetsstätten eingebaut. Fünf Stationen erhielten ein schmiedeeisernes Schutzgitter. Die Fußfälle, wurden von unseren Vorfahren vor etwa 190-200 Jahren erbaut.


06.12.1987

 


06.12.1986 Der "neue Pött" Eiter de Mouer - Einweihung eines neuen - alten Brunnen zwischen Kirche und dem Bürgermeisteramt

 


06.12.1985 Einweihung der neuen Fußfallstation an der Orbroicher Straße

 

 


06.12.1984 Einweihung Heiligenhäuschen - Fußfallstation - Tönisberger Straße

 

 


06.12.1983 Einweihung des erneuerten Heiligenhaus am Beyertzhof

 

 


06.12.1982

 

 


06.12.1981 Pflanzung von zwei schönen Blutbuchen am Perleykreuz

 

 


06.12.1980 Errichtung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Toten des zweiten Weltkrieges in der Vorhalle der Friedhofskapelle

 

 


06.12.1979

 

 


06.12.1978 Einweihung des Heiligenhäuschens (Königs-Heiligenhaus) - Straße Königshütte

 

 


06.12.1977 Errichtung Wetterfahne am dem Hause von Leo Brückers, Hauptstraße 13

Auf dem großen Hause von Leo Brückers dreht sich wieder der St. Hubertus mit Hirsch und Hund als Wetterfahne wie vor 130 Jahren. Es ar am Tage des heiligen Nikolaus 1977, als die Handwerkermeister Franz Becker und Heiner Hox, die den neuen Hubertus und das Kugellagergestänge dazu gehämmert und geschnitten hatten, die Windfahne auf der Plattform des Hauses aufrichteten.

Kalter Wind wehte ihnen während ihrer Arbeit um die Ohren dort oben, und unten standen auf dem Kirchplatz vor dem Haus bei echtem Nikolauswetter mit Nieselregen und nebelig-trüber diesiger Luft in großer Anzahl die Nachbarn, Mitglieder des Heimatvereins und viele Bürger, die sich vorher bei der Nässe im Hause Brückers durch einen kräftigen Umtrunk dankbar aufgewärmt hatten, und schauten zu, wie die neue Wetterfahne zum ersten Male mit einem kräftigen Schlag von Meisterhand kreiste und sich dann nach dem Nordostwind einstellte.

 


06.12.1976 Einweihung 3. Bildstock der 7 Fußfälle auf der Bartzheide

 

 


06.12.1975

 

 


06.12.1974 Einweihung Heiligenhäuschen Ecke Bartzheide - Tönisberger Straße

 

 


06.12.1973 Aufrichtung des alten Perleykreuzes in Voesch