Heimatverein St. Hubert 1964. e.V.


Erntedankfest - warum und wozu eigentlich?

Erntezeit in St. Hubert - Foto: Klaus Hegmanns
Erntezeit in St. Hubert - Foto: Klaus Hegmanns

Jeder von uns kennt die Sendung mit der Maus, erinnert sich noch gerne an die humorvoll dargebrachten Erklärungen über allerlei Dinge in unserem Leben. Und welches Kind (und ich weiss, auch so mancher Erwachsene) fiebert nicht dem Sonntagmorgen entgegen, wenn die berühmten Lach- und Sachgeschichten im Fernsehen kommen.

 

Die Frage der Überschrift wäre also mal eine, die man diesem schlauen Tierchen stellen könnte, warum wir am 3.Oktober dieses Fest feiern.

 

Das Erntedankfest ist ein Fest mit großer Strahlkraft – und wirkt zugleich, wenn fast alle Lebensmittel aus dem Supermarkt kommen, wie aus der Zeit gefallen. Wer Kindern heute das Erntedankfest erklären möchte, muss bei beidem ansetzen: mit Ernte und mit Dankbarkeit.

 

In vielen Teilen der Welt werden Erntefeste gefeiert, im christlichen Europa als Erntedankfest, seit über anderthalb Jahrtausenden. Es hat für Kinder eine große Anziehungskraft und ist ihrer Lebenswirklichkeit doch fremd geworden. Ährenkränze wirken wie ein Symbol von einem anderen Stern. Ihnen heute noch vom Bauern zu erzählen, der das Obst pflückt, das Getreide mahlt und die Kuh melkt, grenzt an Lüge. Aber können Fotobücher vom Hightech-Bauernhof erklären, dass es doch Grund gibt, dankbar zu sein?

 

Es ist nicht selbstverständlich, genug zu Essen und zu Trinken zu haben. Kinder in Mitteleuropa verstehen das, aber unbedingt nachvollziehbar ist es für sie deshalb noch nicht. Geschichten, die ihnen das Thema näherbringen, handeln entweder von früher oder spielen zumindest woanders.

 

Auch wenn es vielen Kindern so scheint: Das Essen ist eben nicht selbstverständlich. Dafür Dankbarkeit zu empfinden, ist ein alter Brauch. Sinnvoll ist er gerade heute, weil so viel Existenzielles vergessen wurde. Der Blick in den Schrebergarten macht es klar: Was ist in diesem Jahr gewachsen und was nicht, was haben die Schnecken gefressen, was hat die Sonne verbrannt, was haben Unwetter zerstört? Doch auch wenn alles, was gesät und gepflanzt wurde, auch reif geworden wäre: Die Ernte wäre in jedem Fall für die Familie zu wenig gewesen, und man kann froh sein, dass es mehr und größere Gärten gibt.

 

Aber wem sollen wir für die Lebensmittel unseres Alltags danken – globalen Lebensmittelkonzernen wie Coca-Cola oder Nestlé? Dem Landwirt, den wir (leider) noch nie gesehen haben, obwohl es im Kendeldorf genügend Landwirte gibt, die Obst und Gemüse anbauen? Wer an Gott glaubt, richtet seinen Dank an ihn. Doch auch wer an keinen Gott glaubt, kann sich kann sich in Erinnerung rufen, wie abhängig wir davon sind: Das ist der Anfang für Dankbarkeit.

 

Aber Dankbarkeit bedeutet eigentlich noch mehr: ein seltenes und tiefes Glück, das nicht käuflich ist und aus dem Empfinden herkommt, dass jemand meine Hoffnung und einen Mangel mit einem Geschenk beantwortet, ohne dass er das tun müsste – und zwar aus Liebe heraus. Es ist nicht ganz leicht, das einem Kind zu erklären. Aber man kann es ihm schenken.

Diesen und weitere interessante Berichte lesen Sie in der aktuellen Oktober-Ausgabe des Hubertus-Boten.

 

Bericht: Jörn Schulte

 


Ein gern gesehener Gast

 

In der heutigen Coronazeit,

 

macht sich vielfach Langeweile breit.

 

Ein Virus macht hier bei uns Rast,

 

und ist, wie man sagt, ein unbeliebter Gast.

 

Auch ältere Leute in den Heimen,

 

oft von einer Abwechslung träumen,

 

fühlen sich manchmal wie im Knast

 

und freuen sich auf jeden gern gesehenen Gast.

 

Wenn sich ein Besucher selbst einlädt,

 

was nichts Gutes schon verrät,

 

den hätte man gerne mal verpasst,

 

diesen doch so unbeliebten Gast.

 

Doch lade ich einen Freund mal ein,

 

soll er immer willkommen sein.

 

Den empfinde ich auch nicht als Last,

 

denn er ist ein gern gesehener Gast.

 

An manchen doch so schwierigen Tagen

 

fragt man sich, wie soll ich alles nur ertragen?

 

Weil du nur noch Kummer und Sorgen hast,

 

frag ihn, Gott ist immer ein gern gesehener Gast.

 

Herbert Wegert

 



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Bericht: Jörn Schulte


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Nikolausaktion 6. Dezember 2020 (Foto: privat)


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