| Die
Geschichte von St.Hubert |
 |
| (Klicken Sie auf die
Bilder, um sie in voller Größe zu sehen!) |
| Im frühen Mittelalter waren es einzelne
Bauernhöfe und eine aufgerissene Besiedlung, die den Siedlungskern des späteren
St.Huberter Landes bildeten. Vermutlich hat hier bereits um 625 die erste hölzerne Kirche
des Kempener Landes gestanden. Später entwickelten sich die Honschaften Broich und
Orbroich als die beiden Gemeindeteile von St.Hubert, sie gehörten zum Amt und Land
Kempen. |
| In einer Urkunde im Pfarrarchiv von 1446 erlaubte der
Erzbischof und Kurfürst von Köln die Einrichtung eines durch kirchliches Asylrecht
geschützten Geländes. Danach wurde auch die Stiftung und Dotierung einer Kapelle
"Auf dem Kendel" gestattet, dort wo heute die katholische Pfarrkirche steht. Der
Kampf um eine von Kempen losgelöste Pfarre hatte 1790 Erfolg. Ein wesentlicher Grund
hierfür war eine fortschrittliche Schulpolitik. |
 |
 |
1798 wurden die beiden Honschaften, in denen 1.300
Menschen lebten, zu einer Zivilgemeinde zusammengefaßt. Im 19. Jahrhundert standen in den
sogenannten Weberhäusern viele Webstühle; für die Krefelder Samt- und Seidenproduktion
wurden Stoffe gewebt. |
| Vorherrschend aber blieb die Landwirtschaft. 1871 fuhr die
erste Eisenbahn, der sogenannte "Schluff" durch St.Hubert. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts hatte die Gemeinde 4.000 Einwohner. 1903 wurde auf privater Basis ein
Elektrizitätswerk errichtet, das später vom RWE übernommen wurde. |
 |
 |
| Am 1. 4. 1936 wurde St.Hubert
verwaltungsmäßig dem Amt Kempen angeschlossen. Als dieses nach dem Kriege zum 31. 3.
1946 aufgelöst wurde, erlangte die Gemeinde St.Hubert wieder ihre Selbständigkeit.
Innenpolititsche, wirtschaftliche und soziale Probleme und die NS-Diktatur machten auch
vor St.Hubert nicht halt. |
| Einen Aufschwung erlebte St.Hubert nach dem 2.
Weltkrieg, zumal es von Kriegszerstörungen weitgehend verschont blieb. Neue Wohngebiete
entstanden, insbesondere für Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten. |
 |
Durch eine verbesserte Infrastruktur und
Ansiedlung von Industriebetrieben stieg schließlich die Einwohnerzahl
auf heute über 8.000 an. Seit 1970 bildet St.Hubert mit Kempen,
Tönisberg und Schmalbroich die "Stadt Kempen". |
 |
| Wenn Sie an ausführlicheren
Informationen über die St.Huberter Geschichte interessiert sind, warum lesen Sie nicht
mal das Buch "Die Geschichte von St.Hubert"? |
|
 |
 |
Website des Heimatvereins St.Hubert
1964 e. V. |
|