Nikolaustag 2009


                            Mennikes - Heiligenhäuschen

Das Mennikes - Heiligenhäuschen wurde 1664 von Derich Mennikes und seiner Frau Sibilla, geb. Müncten, errichtet. Ob die Motivation aus Dankbarkeit oder durch Einlösung eines Gelübdes entstand, wissen wir leider nicht, da uns keine Chronik vorliegt. Die heutige Form erhielt das Oratorium im Jahre 1900 durch eine Grundsanierung, welche die damaligen Eigentümer vom Mennikeshof, die Eheleute Theodor Fander und seine Frau Katharina, geb. Busch, dem Pliesterer- und Putzermeister Eduard Metty aus St. Hubert in Auftrag gaben.
Heute ist die Familie Heiner Steves vom Schauteshof Eigentümer des Heiligenhäuschens. Sie haben 1973 mit dem angrenzenden Feld auch das Oratorium erworben und ließen es 1985 unter Denkmalschutz stellen.
Im Oktober 2008 musste die ca. 350 Jahre alte Linde, die vor dem Häuschen stand, gefällt werden, da die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war. Dies war Anlass für den Heimatverein St. Hubert 1964 e. V. und Familie Steves, das älteste Heiligenhäuschen von St. Hubert gründlich zu restaurieren und einen neuen Baum zu pflanzen.

                              St. Hubert, am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2009

So lautet der Text der Urkunde, die im Heiligenhäuschen eingelassen worden ist.

 

Heiligenhäuschen mit ca. 350 Jahre alter Linde

Heiligenhäuschen nach gründlicher Sanierung in 2009 mit neuer Linde

Heiligenhäuschen zur Neueinsegnung festlich geschmückt

 

Die ersten Gäste treffen ein: Käthe Schittges und Hans Derpkens im Gespräch mit W. Bovenschen (stellv. Vorsitzender (m))

Trotz des regnerischen Wetters sind viele treue Freunde des Heimatvereins zur feierlichen Übergabe hier ins freie Feld gekommen.

Bürgermeister Volker Rübo (Bildmitte)

Die Geistlichen unserer beiden Kirchen, Pfarrer Stanisic (kath.) und Pfarrer Rönchen (ev.) sprechen ein Gebet, dahinter "Schirmherr" W. Bovenschen (v. li.)

 

Ein Blick ins Innere des Häuschens

Der Vorsitzende, Jupp Güldenbog, im Gespräch mit der Presse

Hier in der guten Stube von St. Hubert (Forum) fühlt man sich sichtlich wohl und freut sich auf eine Tasse heißen Kaffee (Bürgermeister Volker Rübo, die Stellvertreter Otto Birkmann und Hans-Peter van der Bloemen, gegenüber Altbürgermeister Karl Hensel)

Auch hier freut man sich auf den Kaffee (Käthe Schittges und Hans Derpkens links, Jupp Güldenbog, seine Frau Annegret und Manfred Schenk rechts)

Der Ehrenvorsitzende, Hans Dieker, lässt sich von seiner Frau Klementine den Kloaskeäl zubereiten, daneben Msgr. Toni Knippen (v. l.)

Heiner Steves, der Eigentümer des Mennikes - Heiligenhäuschens, mit seiner früheren Nachbarin Hanni Bogedain, geb. Breuers

Es ist unglaublich, der fast 95-jährige Msgr. Toni Knippen kommt jedes Jahr aus Aachen angereist, um am Nikolaustag in St. Hubert zu sein. Hier im Gespräch mit Karin Schenk, Redaktion Hubertus - Bote)

 Der Vorsitzende Jupp Güldenbog freut sich, über 200 Gäste begrüßen zu können

Bürgermeister Volker Rübo bei seiner gekonnten Ansprache

Der Junge Chor der Pfarre St. Hubertus mit Chorleiter Stefan Thomas erfreuten die Zuhörer mit vorweihnachtlichen Liedern

Nun wurde es spannend ...

... der Nikolaus kam mit Knecht Ruprecht und dem schwarzen Mann.
(Nikolaus, Knecht Ruprecht, J. Güldenbog, M. Messing jr., H. Steves, Bürgermeister V. Rübo, W. Bovenschen, H. - P. van der Bloemen und W. Toll)

Sie überreichten den Handwerkern, den Sponsoren, dem Eigentümer und nicht zuletzt dem Bürgermeister ein kleines Dankeschön für die entgegen gebrachte Hilfe
(Alle Fotos sind von Karin Schenk)

Der Heimatverein und sein Vorstand freuen sich über dieses so schön gewordene Nikolausgeschenk an die St. Huberter und über das große Interesse der Bürger an seiner Arbeit.

Hans-Joachim Anders
 

Website des Heimatvereins
St.Hubert 1964 e. V.