40 Jahre Heimatverein
St. Hubert 1964 e. V.

Der Vorstand...

...im Jahr 2004 im Hof des Weberhauses, Königsstraße 48; v. li. n. re.,
untere Reihe: Jakob Louven, Hans Dieker, Karin Schenk, Carl-Heinz Klumpen; 
obere Reihe: Theo van der Bloemen, Ute Holt, Heinz Leenen, Werner Bovenschen, Josef Pasch, Angelika Wöhlcke, Dieter Doetsch und Jochen Anders
(Aufnahme: Manfred Schenk)

Unser Heimatverein wurde am 22. November 1964 gegründet, besteht nunmehr 40 Jahre. Ist dies jetzt ein Jubiläum, ein Grund zum Feiern?

Heutzutage wird ja allenthalben gefeiert, große Geburtstagsfeste gibt es schon mit 40, oder auch schon früher, das mag jeder für sich entscheiden. So haben wir uns entschieden, keine große Feier zu veranstalten. Andererseits wollen wir ein solches Datum aber auch nicht sang- und klanglos verstreichen lassen. Schließlich sind wir eine Vereinsfamilie von mehr als 1.500 Mitgliedern und ein bisschen Rückschau halten, kann ja nicht ganz falsch sein. Und wenn wir vorausschauen, dann werden wir sicher im Jahre 2014 unser 50jähriges feiern, das streben wir an - aber bis dahin ist es ja noch eine Weile.

Aus Anlass des "kleinen Jubiläums" hat der Heimatverein den Hubertus - Boten in Farbe und 64 Seiten stark als Jubiläumsausgabe heraus gebracht ...


  ...und  den Mundartabend vom 12.11.2004 besonders gestaltet.

So berichtete die Rheinische Post vom 15.11.2004 wie folgt:

Die Westdeutsche Zeitung schrieb am 15.11.2004:
"Zum Jubiläum gab es drei außergewöhnliche Stunden"

Der Hubertus - Bote berichtete in der Dezember - Ausgabe:

Aus der Feder von Herbert Wegert stammt dieser Glückwunsch:

Herzlichen Glückwunsch zum 40jährigen Bestehen

1964 waren es eine Hand voll Leute,
die das geschaffen, was auch noch heute
sich großer Beliebtheit erfreut in St. Hubert,
der Heimatverein hat sich bewährt.
Aktiv von der ersten Stunde an,
er sich Verbesserungen im Ortsbild ersann,
um Denkmäler für die Nachwelt zu erhalten,
um kleinere Feste zu gestalten,
wie bei der Nikolausfeier stets am 6. im 12ten,
wo sie was Restauriertes enthüllen.
Auch die plattdeutschen Stunden
haben immer mehr Beliebtheit gefunden.
Am Muttertagsmorgen, leise, ohne zu stören,
kann man unter Führung den Vögeln zuhören.
Viele konnten schon Unterstützung erfahren,
in den verflossenen 40 Jahren.
Doch das Hauptaugenmerk setzt der Verein
für die Gestaltung des Hubertus - Boten ein.
Immer aktuell, verständlich, klar,
auch was vor 50 Jahren mal war,
erreicht das Blatt in St. Hubert fast jedes Haus,
einige Exemplare trägt man im Ausland schon aus.
Dann das Schmuckstück sei noch zu erwähnen,
es zählt doch wirklich zu den schönen
Denkmälern, die der Verein unterhält,
das Weberhaus auch als Museum zählt.
Man fragt sich wie das alles geht,
weil doch der Verein nur aus Ehrenamtlichen besteht.
Da kann man nur sagen "Dankeschön",
möge der Heimatverein noch lange besteh'n,
uns viele Denkmäler erhalten,
den Hubertus - Boten immer spannend gestalten.
Dazu wünscht die Straßengemeinschaft Heideröslein
alles Gute dem St. Huberter Heimatverein.



Auf einen Blick die Nikolausgeschenke seit 30 Jahren

Grundlage unserer Arbeit ist unsere Satzung, also der Wille aller Vereinsmitglieder. Sie mit Leben zu erfüllen ist die Aufgabe des Vorstandes. So bemühen wir uns, unsere Arbeit fortwährend hiernach auszurichten.

Verschönern wir beispielsweise unseren Ort durch die jährlichen Nikolausgeschenke - und das tun wir seit mehr als 30 Jahren - so erfüllen wir damit in der Regel gleich mehrere der im § 1 angeführten Aufgaben, nämlich, das Ortsbild zu verschönern und die örtlichen Kulturdenkmäler zu erhalten.

Um all diese „Nikolausaktivitäten", an die wir uns vielleicht gar nicht mehr recht erinnern, einmal insgesamt vor Augen zu führen, wollen wir hier chronologisch alle aufführen. Es ist schon interessant, wo und was überall in unserer Gemeinde, zum Teil unter Mithilfe von Spendern, geschehen ist:

1973 Versetzung des Perley-Kreuzes zur Schule in Voesch

1974 Neuerrichtung der 4. Fußfallstation Bartzheide/ Tönisberger Straße

1975 Pflanzung von zwei Blutbuchen am Missionskreuz an der    Kath.Kirche

1976 Neuerrichtung der 3. Fußfallstation, Bartzheide

1977 Neuerrichtung Wetterfahne auf dem Hause Hauptstraße 13

1978 Restaurierung Heiligenhäuschen Königshütte

1979 Pflanzung von zwei Blutbuchen am Perleykreuz

1980 Gedenktafel, Erinnerung an die Opfer des 2. Weltkrieges, am Friedhof

1981 Restaurierung Berfes am Raveshof

1982 Neugestaltung der 1. Fußfallstation am Beyertzhof, Orbroicher Straße

1983 Erneuerung Ziehbrunnen, Bahnstraße/An Eulen

1984 Wiederaufbau der 5. Fußfallstation, Tönisberger Straße

1985 Neuaufbau der 2. Fußfallstation, Orbroicher Straße

1986 Wiederaufbau alter Brunnen von 1876 am alten Bürgermeisteramt

1987 Neuerrichtung 6. Fußfallstation, Hülser Landstrße

1988 Neugestaltung der 7. Fußfallstation, Hohenzollernplatz

1989 Hubertusbrunnen, Marktplatz/Hauptstraße

1990 Bahnstation-Nachbildung, Bahnstraße (Schluff)

1991 Plastik „Junge mit Enten", Grünanlage Bahnstraße

1992 Plastik „Dat Neueste", am Dr.Karl-Rudolph-Haus

1993 Martinskapelle Voesch/Escheln

1994 Aufstellung Hochkreuz von der Priestergruft, Schauteshütte

1995 Restaurierung Ehrenmal im Hohenzollernplatz

1996 Buntglasfenster Evangelische Kirche

1997 Bronzeplatte Marienheim an der Katholischen Kirche

(denkmalwertes Gebäude)

1998 Schutzmantelmadonna, Bendenstraße

1999 Buntglasfenster, Marmor-Platte und Bronzeplatte,

Schule Hohenzollernplatz

2000 Bronzetafel am Berfes, Raveshof

2001 Rekonstruktion Broicher Spritzenhaus, Bendenstraße

2002 Vorstellung Weberhaus, Königsstraße 48 (im Umbau)

2003 Einweihung und Übergabe Weberhaus von 1858 (nach Restaurierung)

Es ist leicht vorstellbar welcher Aufwand, ob finanziell oder in Form von Arbeit, nötig waren diese Maßnahmen durchzuführen. Wie eingangs bereits erwähnt, gab es in einigen Jahren großherzige Spender bei der Verwirklichung der genannten Maßnahmen.

Bei einem Spaziergang durch St. Hubert begegnen uns ganz sicher und immer wieder diese „Nikolausgeschenke", die unser Dorf auszeichnen und schöner machen. Es ist auch gut gelungen, diese Verschönerungen und Verbesserungen auf den ganzen Ort zu verteilen; da gab es kein krampfhaftes Suchen nach entsprechenden Objekten. Hier spielte oft der Zufall eine Rolle oder aber die Dringlichkeit einer Restaurierungsmaßnahme. Unser Wunsch und Wille ist es, auf dem eingeschlagenen Wege weiter zu machen. Eine nette und angenehme Begleiterscheinung zu den „Nikolausgeschenken" ist das anschließende „Kloaskeäls-Eäte"- eine immer gut besuchte Veranstaltung mit vielen Gästen im Forum am Hohenzollernplatz im Schulzentrum.

Zur Erinnerung...

...der Vorstand beim 25jährigen, von links nach rechts;
sitzend: Jakob Louven, Karl Borsch, Hannelore Halbey,   Ernst Boers, Carl-Heinz Klumpen,
stehend: Werner Bovenschen, Werner Pasch, Johannes Zehnpfennig, Josef Pasch, Heinz Leenen und Jochen Anders
(Aufnahme: Jochen Anders)

 

 

Website des Heimatvereins
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