Informationen
zum Weberhaus, Königsstr.
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Über
Aktuelles rund ums Weberhaus, das der Heimatverein
St. Hubert 1964 e. V. Ende 2001 gekauft hat, berichten wir laufend
in unserer Heimatzeitung "Hubertus-Bote".
(klicken Sie hier .)
Bekanntlich
war auch in St. Hubert vor der und um die Jahrhundertwende 1899
/1900 die Hausweberei "zu Hause". Die meisten dieser Häuser
sind im Laufe der Jahre abgebrochen, umgebaut oder sonst in ihrem
Erscheinungsbild verändert worden. Das durch den Heimatverein
St. Hubert erworbene Weberhaus ist noch relativ "unverfälscht",
es wurde unter Denkmalschutz gestellt und wird nun nach Vorschriften
der Denkmalbehörde wieder hergerichtet. Auch im Medium "Internet"
wollen wir von Zeit zu Zeit Fotos von den Arbeiten zeigen und kurz
über den Fortgang informieren.
Liebe
Heimatfreunde!
Nachdem das Weberhaus bis
auf Restarbeiten vollständig restauriert und am Nikolaustag 2003
der Bevölkerung übergeben worden ist, kann es nun auch
besichtigt werden.
Bereits am 12.01.2004 hatten wir zur Besichtigung eingeladen.
Zwischen 1100 und 1700 Uhr kamen 245 interessierte Bürger und
waren, von dem was sie gesehen haben, sehr begeistert.
Unter Termine können Sie die normalen Öffnungen entnehmen. Es
können sich aber auch Gruppen (max. 25 Personen) anmelden bei:
Dieter Doetsch, Tel. 02152/6512 (Büro), 02152/6876 (Privat) oder
per e-Mail: hans-_joachim_anders@web.de
Denkmalpflege im Rheinland
Das Rheinische Amt für Denkmalpflege widmet in seiner Publikation
"Denkmalpflege im Rheinland" Nr. 4/2004 einen Bericht über die
ortsbildprägenden Backsteinhäuser der Hausweber am Niederrhein. Insbesondere
werden hier unsere Bemühungen um den Erhalt des Weberhauses, das mit Bild in
der Zeitschrift vorgestellt wird, hervorgehoben. Im Jahre 2002 erfolgte die
Eintragung in die Denkmalliste.
Nachfolgend der Bericht aus der genannten Broschüre:
Neue Denkmale
Kempen: Ein niederrheinisches Weberhaus in St. Hubert
Die im 19. Jahrhundert errichteten Backsteinhäuser prägten einst viele
Ortsbilder am Niederrhein. Meist eingeschossig auf rechteckigem Grundriss mit
traufständigem Satteldach und der charakteristischen Webstube in einer
Haushälfte, sind die meisten von ihnen inzwischen entstellender Veränderung
anheim gefallen. Gerade weil schon kleinere Störungen an diesen sehr schlichten
Häusern große - für den historischen Charakter negative - Wirkung entfalten,
ist auch die Denkmalinventarisation lange Zeit an ihnen vorbei gegangen. Seit
Mitte der 1990-er Jahre wurden jedoch z. B. in Süchteln (Stadt Viersen) drei
ehemalige, noch sehr anschaulich erhaltene Weberhäuser in die Denkmalliste
eingetragen.
Auch in Kempen haben insbesondere die Heimatvereine der Ortsteile Tönisberg und
St. Hubert in den letzten Jahren mehrfach die Unterdenkmalstellung von
Weberhäusern angeregt. Der Heimatverein St. Hubert 1964 e. V. hat selbst Ende
2001 ein solches Haus erworben, begutachten lassen und, in Abstimmung mit dem
Rheinischen Amt für Denkmalpflege und gefördert durch die NRW-Stiftung, zu
einem Museum umgebaut. Im März 2002 erfolgte die Eintragung in die
Denkmalliste, zum Nikolaustag 2003 wurde es der Öffentlichkeit übergeben.
Adresse: Kempen - St. Hubert, Königsstr. 48; Weitere Informationen auf der
Website des Heimatvereins: http://www.heimatverein-st-hubert.de
Marco Kieser
Aus Alt mach Neu!
Pumpe für das Weberhaus
Dort wo wir beim Kauf des Hauses eine alte Pumpe vorfanden,
steht nun eine schmucke, mit viel Mühe und Liebe aufgearbeitete
Pumpe, sie ist ein Schmuckstück auf dem Innenhof des Weberhauses.
Zunächst stellten wir uns die Frage, lohn eine Restaurierung
überhaupt, sie sah einfach lädiert aus, hatte wohl mehrere
Farbanstriche, Schrauben fehlten, und das Brett, an dem die Pumpe
befestigt war, zerbröselte beim Anfassen. Was war zu tun? Also
hielten wir schon mal Ausschau nach einer anderen Pumpe, die
vielleicht irgendwo in einem Schuppen oder gar auf dem Speicher
liegt, aber ohne sichtbaren Erfolg. Schließlich nahmen wir uns
die Pumpe nochmals unter die Lupe: wir versuchen es einfach mal,
so die allgemeine Meinung. Nach vielen Mühen und vielen
Arbeitsstunden ist die Pumpe dann auf einem neuen und dicken Brett
befestigt worden und steht nun dort, wo sie immer auf dem Hofe des
Hauses ihren angestammten Platz hatte. Herzlichen Dank an die
fleißigen Restauratoren.

Baumpflanzung am
Weberhaus
Nachdem im Garten der alte Birnbaum aus Krankheitsgründen
entfernt werden musste, wurde jetzt ein Walnussbaum aus und von
Mitarbeitern der Baumschule R. Höfges gepflanzt und zünftig
angegossen.


Links und rechts außen
die Mitarbeiter der Baumschule R. Höfges,
von links H. Klinkhammer, H. Dieker (Vors.), W. Bovenschen
Für weitere finanzielle Unterstützung hier unsere ....